Drehstart für die SAT.1-Sitcom „Die Läusemutter“

Was haben Petra Nadolny und Michael Kessler sich da eingefangen? In der neuen SAT.1-Sitcom „Die Läusemutter“ kämpfen sie Seite an Seite gegen Läuse.
Jeden Morgen das gleiche monotone Lied zur Begrüßung. Diskussionen darüber, was mit leeren Klopapierrollen gemacht wird. Ein Aufeinandertreffen verstörter Menschen verschiedenen Alters – klingt nach Irrenhaus? Ist aber ganz normaler Grundschulalltag! Und genau damit spielt die neue SAT.1-Sitcom „Die Läusemutter“ (AT). Nach dem Wahnsinns-Erfolg in den Niederlanden (bis zu 3,5 Millionen Zuschauer und damit 39,6 Prozent Marktanteil im linearen TV) verfilmt SAT.1 gleich zwei Staffeln (à zehn halbstündige Episoden) der Serie. Auch in Deutschland zeichnet die niederländische Produktionsfirma Bing Film (Pavel Marik, Jan-Albert de Weerd, Ingmar Menning, Lars Kremer) für den Dreh verantwortlich.

Zum Inhalt:

Als Hannah (Pina Kühr) ihre Tochter in die neue Grundschule bringt, glaubt die alleinerziehende Mutter, sie laust der Affe: Eigenwilliges Schulpersonal, außergewöhnliche Mitschüler und neue Gepflogenheiten warten auf die junge Psychologin. Von der Elternbeiratsvorsitzenden Doris (Petra Nadolny) wird ihr schnell die Hierarchie der Elternjobs an der neuen Schule erklärt. Und wen wundert’s, dass Hannah als „Neue“ ganz unten anfangen muss? Als Mutter, die alle Kinder nach den Ferien auf Läuse untersuchen muss. Unterstützung bekommt die frischgebackene Läusemutter vom engagierten Vater Stefan (Michael Kessler), der sich jedes Jahr voller Elan auf diese Aufgabe stürzt.

Die verschrobene Grundschullehrerin Anke Knapp (Antje Widdra) hat ganz andere Probleme. Sie hat drei Kinder mit ADHS in der Klasse, zwei mit ADS, ein Kind mit PDD-NOS, eins mit Dyslexie und sie selbst hat Dyskalkulie. Da kann man sich ausrechnen, wie viel Zeit noch für den Unterricht bleibt! Wenn nervtötende Eltern dann auch noch ihr elementares Ampel-System fürs Zuwinken beim Verabschieden nicht beachten, ist die Zündschnur sehr kurz. Von Schuldirektor Anton P. Immelmann (Alexander Schubert) kann sie auch nicht auf Unterstützung hoffen. In seinem Bestreben, keine unbequemen Entscheidungen zu treffen, um vor allen gut dazustehen, ist er eine lausige Lachnummer.

In weiteren Rollen runden Andreas Birkner, April Hailer, Tanya Erartsin, Jerry Kwarteng, Nadja Zwanziger, Tobias van Dieken und Isabella Schmid das Schauspieler-Ensemble ab.

+++ Produktion: Bing Film & TV GmbH +++ Produzent: Pavel Marik, Ingmar Menning +++ Producer: Lars Kremer +++ Regie: Jan-Albert de Weerd, Granz Henman u.a. +++ Buchbearbeitung: Iris Kobler und Dietmar Geigle nach dem holländischen Original „De Luizenmoeder“ +++ Idee: Jan Albert de Weerd und Ilsa Warringa +++ Kamera: Alex Moll+++ Redaktion SAT.1: Jana Kaun +++ Drehzeit: 17. Oktober 2018 bis voraussichtlich 16. März 2019 +++ Drehort: Elsdorf bei Köln +++